Lehrveranstaltungen in der Informatik

Datenbanken

Prof. Dr. M. Zachow

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Inhalt

Die Idee einer Datenbank ist, alle Daten nach einem einheitlichen Konzept und völlig unabhängig von den Anwendungs­programmen zu verwalten. Das Datenbank­­system stellt für die Anwendungs­programme einheitliche Zugriffs­methoden auf die Daten zur Verfügung. Die sehr verbreiteten relationalen Datenbanken stellen alle Daten in Form von Tabellen dar. Die Schnittstelle zu den Anwendungs­­programmen ist die sehr einfache Sprache SQL. Andere Datenbank­konzepte werden häufig mit dem Begriff NoSQL zusammengefasst.

 

Vorlesung

  • Architektur eines Datenbanksystems
  • relationale Datenbank
  • Datenbankoperationen in SQL
  • Datenbank-Entwurf, Schlüssel, Normalform
  • objekt-relationale Abbildung (ORM)
  • Transaktionen
  • NoSQL-Datenbanken

 

Übungen / Labor

In den begleitenden Übungen werden die Themen aus der Vorlesung angewendet: Modellierung von Datenbanken, Abfragen, Prüfung des Entwurfs. Außerdem wird eine webbasierte Datenbank­anwendung mit Java erstellt.

Organisation

4. Semester, Vorlesung / Labor  4-std.

Sprache: deutsch

Präsenzstudium: 60 h, Eigenstudium: 90 h
Gesamtaufwand: 150 h

Leistungspunkte (credit points): 5

Medienformen: Skript im Web, Tafel, Übungen am Computer

Vorbedingungen: Orientierungsprüfung

Prüfung: PL (Klausur)

Lernvoraussetzungen

Sie kennen die mathematischen Begriffe Menge, kartesisches Produkt, Relation. Sie können objektorientiert programmieren und eine Software-Entwicklungsumgebung (z.B. Eclipse) benutzen.

Lernziele

Sie kennen die grundlegenden Konzepte von relationalen Datenbanken und alternativen Ansätzen. Sie können eine relationale Datenbank entwerfen, den Entwurf beurteilen und mithilfe der Sprache SQL realisieren. Sie können Datenbank­anfragen in SQL formulieren. Sie haben praktische Erfahrungen beim Erstellen von webbasierten Datenbank­anwendungen gesammelt.

Literatur

A. Kemper, A. Eickler: Datenbanksysteme. 8. Auflage, Oldenbourg (2011)